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lets talk about
Poetic Performance: Birth of LOST in POSTpOETRY, TERMINE

LOST #1: MI. 28.09.2011 Berlin, Lettrétage



Mittwoch, 28. September 2011
19.30 Uhr, Beginn 20.00
im Rahmen von“Außerbetrieb“,
kuratiert von Carolin Beutel (Kreuzwort)
in der Lettrétage Berlin
Methfesselstraße 23-25
Telefon 030 692 45 38
10965 Berlin

LOST in POSTpOETRY. Poetic Performance, ein Experiment: Der Autor und sein Text – eine Beziehung ohne Entkommen? Wie steht der Autor zum Text und inwieweit entfernt sich dieser von seinem Urheber, verfolgt andere Richtungen oder wird verloren? Jinn Pogy hat die Autoren Norbert Lange und Mara Genschel sowie die Soundkünstlerin Elen Flügge eingeladen, sich gemeinsam in den Orbit der poetischen Relationen, Navigationen und Verluste von Text, Laut, (Sprach-)Gegenstand und Poesie zu begeben.

Elen Flügge (USA/D)
studierte Philosophie und Musik am Bard College (NY) sowie auditive Kultur an der UdK Berlin. In ihre Arbeit setzt Sie sich künstlerisch und theoretisch mit der Wirkung von Sprache und Klang auseinander. Mit ihrer Thesis „Personal Sound Space“ beteiligt Sie sich zudem am Diskurs auditiver Privatsphäre.

Norbert Lange
Geboren 1978 in Gdingen/Polen. Er studierte von 1999-2001 Kunstgeschichte, Philosophie und Judaistik in Berlin, dann Literatur am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Seit 2008 lebt er in Berlin. Er ist Gründungsmitglied der Lyrikknappschaft Schöneberg und Redakteur der Literaturzeitschrift »radar«. Mitherausgeber und Redakteur von Karawa.net. 2009 und 2010 leitete er den Poetry-Chat von eMulitpoetry, einem europäischen Projekt zum kollektiven Gedichteschreiben.

Mara Genschel
1982 in Bonn geboren, lebt als freie Autorin in Berlin. Sie studierte Musikwissenschaft in Köln und Schulmusik in Detmold (Hauptfach Violine), danach am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Neben der Arbeit an Lyrik und kurzen Prosaformen entwickelt sie Hörspiele, Textfilme und Sprachstücke als Installation oder für die Bühne (zuletzt das Notiz-Akusmonium Play* in Zusammenarbeit mit Martin Schüttler). 2008 erschien ihr Erstling, der Gedichtband Tonbrand Schlaf (Connewitzer Verl.) und danach mit V. Scherstjanoi Vom Nachtalpenweg (Hybriden-Verl. 2009).
www.hoeherevasen.wordpress.com

Jinn Pogy
Berlin. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften in Deutschland und Südamerika. 2009 – 2011 Redakteurin & Mitherausgeberin der „Berliner Zeitschrift für Lyrik und Prosa, lauter niemand“. Arbeitet neben Dichtung und Prosa auch an conceptional Art, literary art, Video (www.youtube.com/user/TheJinatic). Ihr Gedicht „Palenquita, Palenquita“ hat sie im Rahmen der Transmediale 2011 bei der Gruppenperformance „Club Palenquita Islands“ in der Galerie OPEN, Berlin, als Environment/ Video‐Installation ausgestellt. 2008 erster Preis der jungen Akademie der Wissenschaften für das Konzeptkunst-Projekt „Erika Mustermann“. Im November 2011 Gastautorin beim lateinamerikanisch/ deutschen Literaturfestival „Latinale“. Ihr Lyrik Debüt „Golems Totems“ erscheint im Herbst 2011 im J.Frank Verlagshaus Berlin. (Ein Essay zum Thema literary art / Lost in Postpoetry wird demnächst in einer Anthologie, ebenfalls im J.Frank Verlag erscheinen.)

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„Der Weg zur Sprache führt durch die Sprache hindurch, auf anderes“ (Heidegger)

http://www.lettretage.de/
https://www.facebook.com/pages/LOST-in-POSTpOETRY/289157917764263
https://www.facebook.com/event.php?eid=186672418069389

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Über LOST in POSTpOETRY

www.lostinpostpoetry.wordpress.com

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